Mein Markenzeichen

Nachtportraits – wenn es dunkel wird, entsteht Magie

Wenn ich abends vor die Tür trete, suche ich keinen Ort für ein Foto. Ich suche ein Bild, das dort schon liegt.

Paar unter beleuchtetem Baum bei Nacht
In eigener Sache

Erst sehe ich das Bild, dann baue ich es

Tagsüber ist alles zu sehen: die parkenden Autos, die Mülltonne, der Nachbar am Zaun. Nachts bestimme ich, was existiert. Ich entscheide, worauf Licht fällt – und alles andere verschwindet einfach.

Deshalb laufe ich schon beim Ankommen über das Gelände und merke mir Stellen. Eine Mauer, ein Torbogen, ein Baum mit Ästen, eine Straße mit Laternen. Den ganzen Tag über wächst daraus eine Idee, und wenn es dunkel ist, setze ich sie um.

Ich bin Michael, Fotograf aus Römerberg bei Speyer. Nachtportraits sind der Teil meiner Arbeit, auf den ich mich bei jeder Hochzeit am meisten freue – es ist der einzige Moment, in dem ich das Bild wirklich baue statt es nur zu finden.

Das Wichtigste in Kürze
  • Dauer: 15 bis 30 Minuten, nicht mehr
  • Zeitpunkt: wenn die Party läuft, nach dem Essen
  • Entfernung: meist zwanzig Schritte vor die Tür
  • Wetter: Regen ist ein Geschenk, nicht ein Problem
  • Winter: besonders einfach, weil es früh dunkel wird
  • Ergebnis: wenige Bilder, dafür die auffälligsten des Tages
Die Bildidee ist mein Part. Ihr müsst nichts vorbereiten und nichts können.
So läuft es ab

Vier Schritte, eine Viertelstunde

1
Ich habe die Stelle schon
Beim Rundgang am Nachmittag habe ich mir zwei, drei Orte gemerkt. Ihr müsst also nicht suchen, überlegen oder entscheiden – ich sage euch einfach, wo wir hingehen.
2
Kurz raus aus der Feier
Meist zwischen zweiundzwanzig und dreiundzwanzig Uhr, wenn die Tanzfläche voll ist und euch niemand vermisst. Jacke drüber, falls es kühl ist – auf dem Bild sieht man sie nicht.
3
Ich baue das Licht
Das dauert zwei, drei Minuten pro Stelle. In der Zeit dürft ihr euch unterhalten, ich rufe euch, wenn es steht. Vom Handwerk müsst ihr nichts verstehen und nichts mitbekommen.
4
Zwei, drei Stellen
Mehr Zeit heißt bei mir nicht mehr vom Gleichen, sondern jedes Mal eine andere Bildidee. Nach einer Viertelstunde seid ihr wieder drin – meist bevor das nächste Lied vorbei ist.

Es kommt weniger darauf an, wo ihr feiert, als darauf, was ich daraus mache.

Paar unter beleuchtetem Baum bei Nacht
Hintergrund

Was dabei hilft – und was nicht nötig ist

Regen ist ein Geschenk

Nasses Kopfsteinpflaster spiegelt jede Laterne, jeder Tropfen im Gegenlicht wird zum Punkt. Wenn es abends geregnet hat, freue ich mich – dann sehen die Bilder aus, als hätte jemand nachgeholfen. Mehr dazu unter Regen am Hochzeitstag.

Winter ist einfacher als Sommer

Im Juni wird es erst gegen 22:30 Uhr richtig dunkel, im November schon um 17:30 Uhr. Bei einer Herbst- oder Winterhochzeit passt das Nachtportrait dadurch viel bequemer in den Ablauf.

Das Handwerk bleibt im Hintergrund

Ja, es steckt Technik dahinter – Lichtsetzung, längere Belichtungszeiten, manchmal ein Stativ. Davon müsst ihr nichts verstehen. Ich sage euch, wo ihr steht, und mehr braucht es nicht.

Wo ich abends hinschaue

Auf Gut Rehbach ist es die Scheune mit den Lichterketten, in Speyer die Altstadtgassen, im Schwetzinger Schlossgarten die Alleen. Aber ehrlich: Eine gute Mauer reicht auch.

Häufige Fragen

Was Paare mich dazu fragen

Wie lange dauert ein Nachtportrait?

Fünfzehn bis dreißig Minuten, mehr nicht. Ihr geht kurz raus, ich baue das Licht, und danach seid ihr wieder bei euren Gästen. Es ist die kürzeste Etappe des ganzen Tages.

Wer sucht die Motive und die Bildidee aus?

Das ist mein Part. Ich schaue mich beim Ankommen um, merke mir Stellen und überlege den ganzen Tag über, was daraus werden kann. Wenn ihr selbst eine Idee habt, umso besser.

Müssen wir dafür weit weg von der Feier?

Nein. Meist reichen zwanzig Schritte vor die Tür. Ein Hof, eine Mauer, ein Weg mit Laternen – ich brauche keine Postkartenkulisse, sondern Dunkelheit und eine Idee.

Was ist, wenn wir schon müde sind?

Dann ist es genau der richtige Moment. Nach dem Essen, wenn die Party läuft, ist der Druck raus. Viele Paare sagen mir hinterher, dass diese Viertelstunde die ruhigste des Tages war.

Geht das auch im Winter oder bei Regen?

Besonders gut sogar. Im Winter wird es früh dunkel, wir müssen also nicht bis Mitternacht warten. Und Regen ist ein Geschenk: nasser Boden spiegelt jedes Licht.

Bekommen wir viele Bilder aus dieser Zeit?

Eher wenige, dafür ausgesuchte. Aus einer halben Stunde werden vielleicht acht bis fünfzehn Aufnahmen – aber es sind die, die später überall hängen.

Kontakt

Ein paar Minuten für Bilder, die bleiben

Wenn ihr wollt, gehört das Nachtportrait fest zu eurer Hochzeitsreportage – ihr müsst es nur einplanen. Schreibt mir über die Kontaktseite. Wie das aussieht, seht ihr in der Galerie Nachtportrait.

Euer Michael von Loveportrait